Schlagwort:
Militarisierung

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LI – „Klare Kante oder verdruckstes Kläffen?“: Der Leipziger Drohnen- und andere Vorfälle

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LI – „Klare Kante oder verdruckstes Kläffen?“: Der Leipziger Drohnen- und andere Vorfälle

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es um „hybride Anschlagsszenarien“ „fremder Mächte“ und die entsprechenden „Gegenmaßnahmen“. Von Leo Ensel.

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„Rasende Zerstörung“: Durchblick inmitten von Kriegshysterie

„Rasende Zerstörung“: Durchblick inmitten von Kriegshysterie

Hochkarätig: Ein Band wie dieser ist etwas Besonderes auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Unter dem Titel „Rasende Zerstörung“ beleuchten 21 Autorinnen und Autoren auf ebenso kompetente wie detaillierte Weise die derzeitige Situation in der Welt. „Wirtschaftliche, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“ – nicht nur Psychologen, wie die Herausgeberschaft der Neuen Gesellschaft für Psychologie vermuten ließe, sondern auch Politikwissenschaftler, Philosophen, Juristen, Pädagogen kommen zu Wort. Eine Rezension von Irmtraud Gutschke.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit – 50. Folge und Jubiläumsausgabe: „Mehr Russen töten“, „Barbie-Welt“ und „missverständlich formuliert“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit – 50. Folge und Jubiläumsausgabe: „Mehr Russen töten“, „Barbie-Welt“ und „missverständlich formuliert“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute, in der fünfzigsten Folge, geht es um den als vorläufige Klimax der Kriegsertüchtigungspropaganda immer unmissverständlicher formulierten westlichen Wunsch, immer mehr Russen – pardon: russische Soldaten – zu töten. (Am besten so viele wie möglich.) Von Leo Ensel.

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Druckfrisch: „Kriegstüchtig an allen Fronten“

Druckfrisch: „Kriegstüchtig an allen Fronten“

Seit nunmehr drei Jahrzehnten dokumentiert die „Informationsstelle Militarisierung“ (IMI) in Tübingen mit ihren aufklärenden Veröffentlichungen eine fortschreitende Militarisierung der Außenpolitik. Den jüngsten, hochexplosiven Komplex dieser „Chronik“ erschließt jetzt das profunde Sachbuch „Kriegstüchtig an allen Fronten“ des Politikwissenschaftlers, Historikers und IMI-Vorstandsmitglieds Jürgen Wagner. Eine Rezension von Peter Bürger.

Kriegsvorbereitung statt Zukunftsperspektive in Deutschland, diesmal: Remarques Heimatstadt wird zur Rüstungsschmiede

Kriegsvorbereitung statt Zukunftsperspektive in Deutschland, diesmal: Remarques Heimatstadt wird zur Rüstungsschmiede

Pünktlich nach dem 1. September, dem Weltfriedenstag, erreicht die deutsche Öffentlichkeit eine weitere Nachricht unter vielen, dass der Umbau der Zivilgesellschaft in eine kriegerische Stück für Stück vorankommt. Das VW-Autowerk Osnabrück wird zu einer Rüstungsfabrik umgebaut. Man nennt es zynisch „Rettung durch Rüstung“, das Land Niedersachsen (also wir) übernimmt das Werk zusammen mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael. Statt PKW werden künftig Teile für das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ produziert und so ein paar Arbeitsplätze „gesichert“. Doch Osnabrücks Selbstverständnis als Friedensstadt bröckelt mit diesem Umbau. Was würde ihr berühmter Sohn Erich Maria Remarque sagen? Der Schriftsteller nannte die Profiteure einst beim Namen – und die, welche die Zeche zahlen, auch. Ein Kommentar von Frank Blenz.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIX – „Aufbruchsgeist“, „gesunder Mix“ und „Munitionsfamilie“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIX – „Aufbruchsgeist“, „gesunder Mix“ und „Munitionsfamilie“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es mal wieder um den „enormen Push“, der eine bestimmte Branche gerade in den siebten Himmel beamt. Von Leo Ensel.

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Neues aus Tschechien: Die Entdeckung einer absurden militärischen Hinterlassenschaft

Neues aus Tschechien: Die Entdeckung einer absurden militärischen Hinterlassenschaft

2022 unternahm ich eine Radtour durch Tschechien, um Land und Leute besser kennenzulernen. Dieses Jahr radelte ich erneut durch das schöne Land, diesmal größtenteils durch Mähren bis hin zu dessen Hauptstadt Brno. Ich genoss im Besonderen die Fahrt über Land, durch liebevoll gepflegte Dörfer, vorbei an reich bestellten Feldern, durch dichte Wälder. Erholung pur, mal weg von den Sorgen des Alltags, den heftigen Bedrohungen der Zeit und des Friedens. Mal keine Schlagzeilen, Nachrichten, Politik. Das alles fing mich Radler doch wieder ein. Neben einer abseits gelegenen Landstraße sah ich inmitten dichter Bäume einen alten Bau, der sich als ein Bunker aus den Jahren 1937/38 einer aufwändigen bizarren Verteidigungsmaßnahme der damaligen Regierung herausstellte. Zigtausend Bunker wurden errichtet, um schließlich ohne einen Schuss in die Hände der deutschen Besatzer zu gelangen. Ein weiteres Mal zeigte sich mir damit die Sinnlosigkeit allen Rüstens, die Boshaftigkeit von Eroberungen, Kriegen, das daraus folgende Leid. Der Bunker im Wald – für mich Mahnmal und Aufforderung: „Nie wieder!“. Allein hörten es damals wie heute die Entscheidungsträger nicht, es wurde und wird ohne Unterlass aufgerüstet und eskaliert. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.

Schließung des Russischen Hauses in Berlin: „Das zerstört die ohnehin weitgehend abgerissenen Brücken zu Russland vollends“

Schließung des Russischen Hauses in Berlin: „Das zerstört die ohnehin weitgehend abgerissenen Brücken zu Russland vollends“

Wir haben es mit einer „systematischen Eskalationsspirale“ zu tun. Das sagt Manaf Hassan vom Berliner Landesvorstand des BSW und Spitzenkandidat in Friedrichshain-Kreuzberg für das Abgeordnetenhaus im Interview mit den NachDenkSeiten. Hassan geht davon aus, dass die angekündigte Schließung des Russischen Hauses, das Abreißen von Brücken zwischen Russland und Deutschland, die Verlängerung des Konflikts, aber auch das Schüren von „Hass gegen alles Russische“ als Vorbereitungen für einen größeren Krieg dienen. „Boris Pistorius hat nicht ohne Grund betont, Deutschland müsse bis 2029 ‚kriegstüchtig‘ sein. Das ist keine Verteidigungsrhetorik, das ist Kriegsvorbereitung“, sagt Hassan. Ein Interview von Artur Leier.

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Söder hat Spaß bei den Gebirgsjägern – Versteht der bayerische Ministerpräsident, dass Krieg nicht „cool“ ist?

Söder hat Spaß bei den Gebirgsjägern – Versteht der bayerische Ministerpräsident, dass Krieg nicht „cool“ ist?

Markus Söder ist unterwegs – mit den Gebirgsjägern. Nicht ohne Stolz präsentiert der bayerische Ministerpräsident ein Foto und eine Videoaufnahme von sich im Hubschrauberflug auf seinem „X“-Kanal. In normalen Zeiten würde sich an der Stelle die Frage aufdrängen: Wer? Und daran anschließend: Wer das wissen will? Da die Politik die gesamte Republik aber gerade kriegstüchtig machen will, drängen sich andere Fragen auf: Was soll das? Und: Begreift Söder überhaupt, dass das Kerngeschäft von militärischen Eliteeinheiten das Töten ist? Versteht der Ministerpräsident: Krieg ist nicht „cool“? Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Krieg ohne Leichen: Wie Bundeswehr und Rüstungsfirmen in die Hirne und Herzen von Minderjährigen eindringen

Krieg ohne Leichen: Wie Bundeswehr und Rüstungsfirmen in die Hirne und Herzen von Minderjährigen eindringen

Die Meinungsmache der Militaristen macht mörderische Militärtechnik scheinbar mühelos verständlich. Inzwischen findet sich diese Art der „Information“ sogar in denselben Feeds wie Gaming, Musik, Comedy oder Alltagserlebnisse von Influencern. Wenn militärische Gewalt im Gewand von Unterhaltung und Technikvermittlung in den Alltag junger Menschen gelangt, ist eine Grenze überschritten. Von Detlef Koch.

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NATO 3.0: Deutschland im transatlantischen Käfig (Teil 4)

NATO 3.0: Deutschland im transatlantischen Käfig (Teil 4)

Die NATO wird aktuell massiv umgebaut. Doch hinter den Forderungen nach höheren europäischen Rüstungsausgaben und dem behaupteten Ziel von mehr „Eigenverantwortung“ verbirgt sich keine Emanzipation Europas oder Deutschlands von den USA, wie unsere Autorin argumentiert. In diesem vierten und letzten Teil geht es um den neuen Gesellschaftsvertrag, der den Bürger von einem Träger von Rechten (einem Subjekt) zu einem Objekt der nationalen Sicherheit degradiert, und um die Frage, warum „NATO 3.0“ auf dem Ankara-Gipfel die Maske fallen ließ und nicht mehr das Bedürfnis hat, die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass ihre Interventionen „humanitär“ begründet sind. Eine neue Analyse unserer Autorin Nel Bonilla, die wir in vier Teilen veröffentlichen.

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NATO 3.0: Deutschland im transatlantischen Käfig (Teil 3)

NATO 3.0: Deutschland im transatlantischen Käfig (Teil 3)

Die NATO wird aktuell massiv umgebaut. Doch hinter den Forderungen nach höheren europäischen Rüstungsausgaben und dem behaupteten Ziel von mehr „Eigenverantwortung“ verbirgt sich keine Emanzipation Europas oder Deutschlands von den USA, wie unsere Autorin argumentiert. In diesem dritten Teil geht es um die gesellschaftliche Massenmobilmachung in Europa und Wiedereinführung der Wehrpflicht – empfohlen von US-Strategen –, um die „Ostflanke“ für Abnutzungskriege fit zu machen, und den weiteren Souveränitätstransfer über europäische militärische Entscheidungen an US-Militärs. Eine neue Analyse unserer Autorin Nel Bonilla, die wir in vier Teilen veröffentlichen.

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Marketing-Messe der Militaristen

Marketing-Messe der Militaristen

Im September verwandeln die Messe/Essen und die dortige NATO-Luftwaffen-Strategie-Schmiede die Stadt Essen in eine zentrale Plattform der Rüstung . Eine Messe ist eine Marketing-Veranstaltung, die Waren und Dienstleistungen mit Renditeabsicht zur Schau stellt. Bei Kriegswaffen geht es um Zerstörungs- und Tötungssysteme. Die Milliarden, die in das Geschäft des Krieges fließen, zerstören den Sozialstaat, das Bildungs- und Gesundheitssystem, die Natur und die Kultur. Von Bernhard Trautvetter.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLVIII – „Heilige Pflicht“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLVIII – „Heilige Pflicht“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es vor allem um den unschätzbaren Beitrag unseres Großen Bruders in Übersee zur verbalen und realen Aufrüstung. Von Leo Ensel.

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