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Das kritische Tagebuch

Grob einseitige Besetzung pro Privatvorsorge bei Phönix „Unter den Linden“ und wie das Kapitaldeckungsverfahren in den Niederlanden strandet

Veröffentlicht in: Finanzkrise, Medien und Medienanalyse, Rente, Riester-Rürup-Täuschung, Privatrente

Heute Abend trifft bei Phönix Bert Rürup (demnächst Chefökonom von AWD) auf Johannes Vogel (Bundesvorsitzender Junge Liberale) zum Thema: „Im Würgegriff der Finanzkrise – Ist die Rente nicht mehr sicher?“. Das wäre nicht erwähnenswert, wenn daran nicht wieder einmal sichtbar würde, wie einseitig auch viele öffentlich-rechtliche Sender ausgerichtet sind und sich schamlos zum Wurmfortsatz von Public Relations Aktionen machen lassen. Ein Vertreter der FDP, des politischen Arms der privaten Versicherungswirtschaft, und ein Vertreter des Finanzdienstleisters AWD, getarnt als Mitglied des Sachverständigenrates. Das passt so gar nicht zu dem, was immer neu über die Unsicherheit der Privatvorsorge berichtet wird. Jetzt gerade in der FAZ. Albrecht Müller
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Von der Leyen: „Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur…“

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Demografische Entwicklung, Familienpolitik, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech

Bild am Sonntag: Mit jedem Kind steigt das Armutsrisiko. Führt die Wirtschaftskrise zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen?
URSULA VON DER LEYEN: Nein, die Zahl sinkt. Wenn die Zeiten rauer werden, sagen dreiviertel der Menschen: Mein wichtigster Halt ist meine Familie. Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur. Das zeigt sich auch daran, dass die Scheidungen weniger werden und die Zahl der Singlehaushalte konstant bleibt. Außerdem ändert sich die Vaterrolle. Die Männer wollen heute mehr Zeit mit der Familie verbringen.“
Schlussfolgerung also: Die wankende Wirtschaft stärkt den Familiensinn und sie fördert nebenbei auch noch die Zahl der Geburten. Somit hat selbst die größte Wirtschaftskrise doch noch ihre guten Seiten. Wolfgang Lieb
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Hessen streicht „sozial“ aus dem Sozialministerium

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Sozialstaat, Wertedebatte

„Als bisher einziges Bundesland hat Hessen das Wort Soziales aus dem bisher kurz „Sozialministerium“ genannten Ressort getilgt. Auf ausdrücklichen Wunsch des neuen Ressortchefs Jürgen Banzer heißt es nun offiziell: „Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit“… „Sozialministerium klingt abstrakt, theoretisch und nach Metaebene“
Der CDU-Politiker, der das Ressort von der acht Jahre lang nur „Sozialministerin“ genannten Parteifreundin Silke Lautenschläger übernahm, hat inoffiziell sogar einen noch neueren Namen kreiert. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Banzer: „Es ist für mich das ,Gesellschaftsministerium`, es ist das Haus, in dem Gesellschaftspolitik gemacht wird“, berichtet die FAZ. Dem Wirtschaftsministerium steht somit in Hessen kein Sozialministerium mehr gegenüber. Die hessische CDU streicht also das „Soziale“ aus der „sozialen Marktwirtschaft“. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(KR/WL/AM)
Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Hypo Real Estate: Pflicht zur Enteignung
  • Keine Sonderprüfung zur Untersuchung möglicher Pflichtverletzungen von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern bei der IKB?
  • Wirtschaftsminister Guttenberg: „Die Steuersenkungen reichen noch nicht“
  • Im Visier der Justiz
  • In der Hartz-IV-Falle
  • Bundesagentur für Arbeit: Großes Loch in der Kasse
  • Warum der Mülheimer OB-Kandidat Zowislo von Korruption spricht
  • Die Niederlage von Dresden
  • Von einem, der auszog, Lehrer zu werden
  • Mit der Reichsbahn in die Vernichtung
  • Bachelor-Studenten verzweifeln am Leistungsdruck
  • Interview mit dem Trigema-Chef Wolfgang Grupp: „Kein Unternehmer ohne Verantwortung“
  • Bayerisches Justizministerium unter Verdacht
  • Behörden finden indischen Strahlenschrott in zwölf Bundesländern
  • Wie Müntefering die SPD auf Linie bringt
  • So wäre Rot-Grün
  • Streiktag gegen Sarkozy
  • Neue Rettungs- und Konjunkturpakete: Für die Schwächsten fällt nur wenig ab
  • Börsen-Baisse setzt Obama unter Erfolgsdruck
  • Wie PPP die Korruption fördern kann: Judges Plead Guilty in Scheme to Jail Youths for Profit
  • World Press Photo of the year 2008
  • Hinweis: Neues aus der Anstalt am Dienstag, 17.2.2009, 23 Uhr

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Hinweise des Tages (2)

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(WL)

Unter anderem zu folgenden Themen

  • Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2008
  • Thomas Fricke: Krise des deutschen Wirtschaftsmodells
  • Führende Ökonomen verteufeln Schuldenbremse
  • SWR-Interview mit Harald Schumann zur Finanzkrise
  • Freier Wähler Olaf Henkel
  • Erste Schatten über Obama
  • Nochmals zu SpiegelOnline: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel
  • FAZ Ausländerintegration: Meine Erfolgsgeschichte
  • Lebensversicherungen mit Verlust gekündigt: Geld vom Finanzamt zurück?
  • Das Letzte: Rückantwort auf die Campact-Mail-Aktion an Mehdorn

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Eine Frage der Ächtung

Veröffentlicht in: Aufrüstung, Das kritische Tagebuch, Friedenspolitik, Militäreinsätze/Kriege

Am 2. Dezember 2008 gehörte zur Agenda der Vollversammlung der UNO ein Antrag auf Ächtung von Uranmunition. Das Ergebnis war beeindruckend: 141 Nationen forderten, gestützt auf die internationale Rechtslage, die Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen künftig zu verbieten. Dass die Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA dagegen votierten, überraschte nicht; Russland enthielt sich der Stimme und China blieb der Abstimmung fern. Eine Resolution erging an die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen zu überprüfen.

Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit. Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Waren sie nicht, denn dort bestimmt weitgehend die NATO das Programm. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hochbläst. Von Claus Biegert
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(KR/WL/AM)

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • „Der Staat betätigt sich als Rechtsbrecher“
  • Thomas Fricke – Banken zuletzt
  • Wolfgang Münchau: Europa läuft in die Protektionismus-Falle
  • Das schwarze Loch
  • Absturz der Industrieproduktion schockiert Experten
  • Bund und Länder einigen sich auf Schuldenbremse
  • Höhere Besteuerung von Dividenden verlangt
  • DGB-Studie: Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher
  • Ist die Betriebsrente noch sicher?
  • SPD kupfert Wahlkampf-Idee bei Linkspartei ab
  • LOHAS als Klimaretter? Abschied von einer Illusion
  • Staatsanwalt scheitert an Jobcenter-Hotline
  • Streiks gegen EU-Standards
  • Volkspartei FDP
  • Recherchenaufruf von Michael Moore
  • Elf gegen die ZVS
  • Ansichten eines Widerständlers
  • Campact Mail-Aktion: Entlassen Sie Herrn Mehdorn!
  • Nochmals zum Familienunternehmen unseres Wirtschaftsministers
  • Zu guter letzt
  • Lebensversicherungen mit Verlust gekündigt: Geld vom Finanzamt zurück?

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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