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Das kritische Tagebuch

„Let’s Make Money“ – Autor Wagenhofer im Interview

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Banken, Börse, Spekulation, Finanzkrise, Interviews

„Getriebene in einem unmenschlichen System“ – so die Headline über dem Interview in der Tagesschau und der Einstieg: „Mit „Let’s Make Money“ kommt Ende des Monats der Film zur Finanzkrise in die Kinos. Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer begleitete Investmentbanker und Fondsmanager über mehrere Jahre – auch durch die Grauzonen der Finanzwelt. Sein ernüchterndes Fazit: Die Krise hatte man bereits vor Jahren vorhergesehen – nur hat es niemanden interessiert, solange die Rendite stimmte.“ Albrecht Müller.
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Das Rudel fällt über Peter Sodann her. Hier ein Kommentar von Karl Mai

Veröffentlicht in: Erosion der Demokratie, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Soziale Gerechtigkeit

Es war zu erwarten, dass einige unserer selbstgerechten Medien die Anregungen und die Kritik von Peter Sodann nicht aushalten. Sie reagieren bösartig. Hier zu den Beispielen:

Karl Mai schickte uns einen kleinen Essay dazu. Albrecht Müller
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Beiträge zu Foren lohnen sich – Anne Will differenzierter

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Medien und Medienanalyse

Anne Wills Sendung vom 19.10. war beachtenswert differenzierter und pluraler, auch demokratischer als die Sendung vom 12.10.. Auf die Sendung vom 12.10. haben sehr viele Zuschauer und äußerst kritisch reagiert. Siehe hier und siehe auch die Dokumentation eines Freundes der NachDenkSeiten Vermutlich ist es auch der engagierten Kritik zu verdanken, dass die neue Sendung einfach besser war. Es lohnt sich also, sich zu Wort zu melden. Wenn Sie im Netz die entsprechenden Seiten aufrufen, dann finden Sie auch sehr schnell die Möglichkeit, Ihren Diskussionsbeitrag zu hinterlassen. Es lohnt sich sicher bei Maybtritt Illner, Hart aber fair, Maischberger, Presseclub, Report, Plusminus, und so weiter. – Auf den NachDenkSeiten finden sie oft passende Fakten zum Thema – auch dann, wenn wir nicht direkt auf eine Sendung eingehen. Albrecht Müller.

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Ein neuer „Bock als Gärtner“ – der GoldmanSachs-Berater Issing als Kommissionsvorsitzender. Mein Fazit: Dieser Bundesregierung ist nicht zu trauen.

Veröffentlicht in: Finanzkrise, Finanzpolitik, Neoliberalismus und Monetarismus

Bei SpiegelOnline lese ich (siehe unten), dass Otmar Issing als Ersatz für den gescheiterten Tietmeyer die Kommission zur Reform der internationalen Finanzmärkte leiten soll. Issing war und ist einer der führenden Köpfe der Monetaristen in Deutschland, er war als Chefökonom der EZB wie auch schon als Vertreter der Deutschen Bundesbank mitverantwortlich für deren neoliberalen Kurs in der Geldpolitik. Er unterscheidet sich in seinen wirtschaftspolitischen Dogmen keinen Deut von Tietmeyer und ist wie dieser Mitglied im Kuratorium der neoliberalen Friedrich-August von Hayek-Stiftung. Issing war und ist ein Propagandist der freien Finanzmärkte und ein fundamentalistischer Monetarist. Im Jahre 2003 erhielt Issing für seine theoretischen Arbeiten ebenso wie für sein Wirken als Zentralbankdirektor gemeinsam mit Margaret Thatcher den Preis der Hayek-Stiftung.
Begründung: „He is very Hayekian.“ Siehe Anlage B. Albrecht Müller.
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Ist der „Kasinokapitalismus“ am Ende?- Neoliberalismus in der Legitimationskrise

Veröffentlicht in: Banken, Börse, Spekulation, Finanzkrise, Markt und Staat, Ungleichheit, Armut, Reichtum

Es wäre verfrüht zu glauben, der Neoliberalismus hätte seine Macht über das Bewusstsein von Millionen Menschen verloren, nur weil sie um ihr Erspartes fürchten und mit ihren Steuergroschen einmal mehr die Zeche für Spekulanten und Finanzjongleure zahlen müssen. Gleichwohl bleibt zu hoffen, dass die globale Finanzmarktkrise zur Überwindung der neoliberalen Hegemonie – hier verstanden als öffentliche Meinungsführerschaft des Marktradikalismus – und zur allgemeinen Rehabilitation der Staatsintervention beiträgt. Stellt man die Frage, was nach dem Neoliberalismus kommt, sollte man die beiden Perspektiven eines sich radikalisierenden und eines seriöser auftretenden, noch subtiler agierenden Marktfetischismus nicht übersehen. Von Christoph Butterwegge.
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Der Kapitalismus besiegt den Staat
  • Rettungsplan-Kontrolle ist Geheimsache
  • Ackermann
  • Die 70-Mrd-Dollar-Boni-Bonanza
  • BayernLB wagt sich aus der Deckung
  • Niederländische Bank ING bekommt Zehn-Milliarden-Spritze
  • Warum unser Staat über amerikanische Investmentbanker einen Schirm spannt
  • Geplatzte Kreditkartenschulden
  • Abkehr vom US-Vorbild
  • Steuerpolitik: Börsenumsatz bremst Spekulation
  • Die Finanzkrise erfasst China
  • Die Verluste bei Städten und Gemeinden
  • Top-Talente verlassen Deutschland
  • Ölpreis und OPEC-Konferenz
  • Klimmt über Lafontaine
  • Schlimmer als Lidl – Norma

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Peter Sodann kann als Bundespräsidenten-Kandidat zum Aufbau einer Gegenöffentlichkeit wesentlich beitragen.

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Bundespräsident, Erosion der Demokratie

Als er als Kandidat vorgestellt wurde, machten sich einige Medien umgehend lustig. Erkennbar nicht zum Zweck des eigenen Spaßes, sondern um diese Entscheidung als lächerlich erscheinen zu lassen. Schon Sodanns erste Äußerungen (Ackermann verhaften lassen, Zweifel am demokratischen Charakter unseres Landes) zeigen, dass Peter Sodann wenigstens für sieben Monate eine wichtige Aufgabe übernommen hat: Er hält den Herrschenden den Spiegel vor, er sagt ungeschminkt die Wahrheit, ohne Rücksicht auf die Konvention des Zukleisterns und ohne eine Schere im Kopf. Wir freuen uns darüber und möchten ihn ausdrücklich ermuntern, sich nicht einschüchtern zu lassen. Albrecht Müller.
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