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Das kritische Tagebuch

Zum Versagen der Nationalökonomie. Der Schaden ist groß. Nach dem Verursacherprinzip wären Sanktionen angebracht.

Veröffentlicht in: Ökonomie, Das kritische Tagebuch, Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft, Medien und Medienanalyse

Am 5. April widmete sich FAZNET dem Thema. Siehe Anlage 1. Ein lesenswerter Artikel; immerhin bestätigen die Autoren die Existenz und die Gefahr des Herdentriebs. Einiges fehlt und einiges ist falsch gesehen. Die Autoren analysieren zum Beispiel nicht, dass von einigen Ökonomen schon seit längerem die Unfähigkeit ihrer Kollegen zu einer vernünftigen Makropolitik explizit beschrieben worden ist, dass vor den Gefahren hoher Leistungsbilanzdefizite in den USA und entsprechender Überschüsse hier bei uns gewarnt wurde, und auch vor den Gefahren der Spekulation. Sie sehen nicht, dass das Versagen der in Expertengremien und in der veröffentlichten Meinung präsenten Ökonomen viel mit ihrer Interessenverflechtung mit Wirtschaft und Arbeitgebern zu tun hat. Albrecht Müller
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Die ökonomischen Ungleichgewichte werden in der Krise zu einer besonderen Belastung – Deutschland als „Spielverderber“ für ein europäisches Sozialmodell

Veröffentlicht in: Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Deutschland verstärkt unter dem gemeinsamen Dach des Euro durch eine massive Lohndumpingstrategie als Exportweltmeister mit seinen Leistungsbilanzüberschüssen auf der einen Seite die Ungleichgewichte in der Europäischen Union und der gesamten Weltwirtschaft. Auf der anderen Seite üben Lohndruck und Arbeitsintensivierung einen enormen Druck auf alle lohnpolitisch gefestigteren Systeme in Europa aus, in denen die Verteilungsspielräume ökonomisch angemessener ausgeschöpft wurden, während in Deutschland das Lohnniveau deutlich hinter der Inflationsrate und hinter dem Produktivitätszuwachs zurückblieb. (Einen aktuellen Überblick dazu gibt der Europäische Tarifbericht des WSI [PDF – 215 KB].) Von Volker Bahl
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(KR/WL/AM)
Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • „Das ist ein Wahnsystem“
  • Wer hat profitiert – und was nun?
  • Flassbeck: Gipfel der Belanglosigkeit
  • Hengsbach: „Die Befreiung vom destruktiven Finanzkapitalismus ist misslungen“
  • Weltmeister auf Jobsuche
  • Kampf gegen Steueroasen – Die Wahrheit hinter Steinbrücks kämpferischen Parolen
  • Lebensversicherungen: Zweitmarkt bricht zusammen
  • Krise erreicht den Einzelhandel
  • Kurzarbeit steigt dramatisch an
  • Schröder macht sich für Steinmeier stark
  • Strikter Sparkurs beim Arbeitslosengeld I
  • Eine Studie zeigt: Unter Hartz IV wurden die Arbeits- zu Gesinnungskontrollbehörden
  • Aktionäre wollen Zetsche ans Geld
  • Radikal aus Verzweiflung
  • Beschäftigte im Dauerstress
  • Stadtentwicklung: „Die Bürger sind ein wichtiges Korrektiv“
  • The Geithner-Summers Plan is Even Worse Than We Thought
  • Kurzrezension: „Fleißig, billig, schutzlos – Leiharbeiter in Deutschland“ von Gerhard Schröder
  • Welche Sicherheit und für wen?
  • Studenten auf die Couch

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Probleme bei der Riester-Rente und beim „Wohn-Riester“

Veröffentlicht in: Rente, Riester-Rürup-Täuschung, Privatrente, Verbraucherschutz

Eberhard Stopp, Fachwirt für Finanzberatung, hat für die NachDenkSeiten nach bestem Wissen und Gewissen Fakten zur Riester-Rente und zum „Wohn-Riester“-Modell zusammengetragen. Als Versicherungsmakler, der – wie andere Vermittler auch – nur an dem Verkauf von solchen Produkten verdient und nicht damit, dass er davon abrät, gerät Stopp wohl kaum in den Verdacht, mit seinen kritischen Einschätzungen eigene Interessen zu verfolgen.
Sein Fazit: Die Riester-Rente und der sog. „Wohn-Riester“ lösen das Problem der Altersvorsorge nicht, und diese „Produkte“ sind zudem mit vielen Risiken verbunden.
Die Redaktion der NachDenkSeiten kann nicht garantieren, dass die Darstellung der Probleme in allen Punkten zutrifft; doch wir raten allen, die die Absicht haben, solche Verträge einzugehen, die nachfolgend angesprochenen Fragen mit ihrem Versicherungsagenten zu klären. Wolfgang Lieb
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Jetzt werden die Brandstifter auch noch als Helden verehrt – dreist!

Veröffentlicht in: Finanzkrise, Manipulation des Monats, Medien und Medienanalyse

In der Süddeutschen Zeitung versuchte am Samstag der Journalist Markus Zydra die Vertreter der neoliberalen Schule der Ökonomie zu den Warnern vor der Krise hochzustilisieren. Und er versucht noch einiges mehr. Darauf machte ein Leser der NachDenkSeiten aufmerksam, dessen Analyse hier wiedergegeben wird. Die Empfehlung, dieses erstaunliche Stück zur „Manipulation des Monats“ zu erheben, ist schlüssig. Albrecht Müller
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(KR/WL/AM)
Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • UBS leert ihren Giftschrank
  • Ökonom Heiner Flassbeck fordert nach G-20-Gipfel weitere Staatsmaßnahmen: „Der große Wurf war es nicht“
  • „Es wird viel geredet, gehandelt wird wenig“/Lafontaine zum Weltfinanzgipfel
  • Dieter Wermuth: Rücksichtslose deutsche Sparer
  • Steinbrück: London ist ein klares Zeichen an die Menschen und die Finanzmärkte
  • G-20-Gipfel: Der Goldene Schuss?
  • Steuereinnahmen schrumpfen um 20 Milliarden Euro
  • Nur vier Steueroasen auf der „schwarzen Liste“
  • Private Altersvorsorge in den Niederlanden: Das System kollabiert
  • Die 97.000.000.000 Euro-Lücke
  • Demokratieabbau von oben
  • Arbeitslose bekommen weniger Geld
  • Wenn die Krise die Miete treibt
  • Deutschlands armer Hauptstadt droht die Spaltung
  • New York Times: Der Elfenbeinturm bleibt vom Zusammenbruch der Ökonomie unbeeinflusst
  • Wir sind eine programmatische Provokation
  • Deutsche Fabriken an US-Banken verpfändet
  • Manager entkoppeln Gehalt von Leistung
  • Europäische Staaten stützen das Tarifgefüge
  • Zur Not auch mit den Grünen
  • „Männerarbeit ist anders eingruppiert“
  • Berufsbildungsbericht
  • One nation left behind
  • G20-Proteste: Friedlich und entschlossen
  • Krise & Protest
  • Radikal aus Verzweiflung

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Wahlprogramm der FDP: Eiskalter Neoliberalismus

Veröffentlicht in: FDP, Markt und Staat, Sozialstaat, Wahlen

Während alle Welt über die globale Wirtschaftskrise und den Niedergang des Neoliberalismus redet, feiert hierzulande ausgerechnet die neo-liberale FDP derzeit Umfragerekorde (für ihre Verhältnisse), gilt als „Krisengewinner“ (WAZ) und wird von der Union wie von rot-grün als Koalitionspartner umworben.
Das Umfragehoch hat zweifellos hauptsächlich mit der Enttäuschung vieler Anhänger des „bürgerlichen“ Lagers über die Union zu tun, aber auch damit, dass es der FDP bisher nicht ungeschickt gelungen ist, sich als Kritiker des ökonomischen Krisenmanagements der Großen Koalition und als Alternative zu ihr aufzuspielen, ohne gegenüber einer größeren Öffentlichkeit selber klare Konturen zu zeigen. Dabei propagieren die Liberalen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eiskalte neoliberale Grundsätze, wie der vor kurzem veröffentlichte Entwurf ihres Bundestagswahlprogramms, ihres „Deutschlandsprogramms“ [PDF – 600 KB], zeigt. Darin kann jeder nachlesen, wen und was man sich mit der FDP einhandelt, wenn sie im Herbst Regierungsverantwortung bekommen sollte. Insbesondere die SPD sollte das tun, denn die FDP wendet sich als sozialpolitische Leitlinie ausdrücklich „gegen die Bevormundung durch die bürokratischen Auswüchse des sozialdemokratischen Wohlfahrtstaates.“ (S. 4)
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