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Leserbriefe

Gemischte Leserbriefe zum Thema Corona-Aufarbeitung – im Journalismus und auf Regierungsebene

Eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Politik findet auch weiterhin weder auf Regierungsebene noch in den Leitmedien statt. Marcus Klöckner sieht in seinem Artikel die öffentliche Entschuldigung des Chefredakteurs der Rheinpfalz als einen Beleg dafür, dass es im Journalismus immer noch an der Bereitschaft, „den eigenen Hang zur Konformität in seinen Grundlagen zu hinterfragen“, fehlt. Tobias Riegel geht in seinem Kommentar der aktuellen Verweigerung der Bundesregierung einer umfassenden Aufarbeitung ihrer eigenen Politik während der Corona-Jahre auf den Grund. Er stellt fest, dass außer Vertuschung und Verschleppung bislang nichts stattfindet. Wir danken unseren Lesern für die interessanten Zuschriften, die Ala Goldbrunner für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Sigmar Gabriel und die gekauften Mäuler der USA“

In seinem Beitrag analysiert Albrecht Müller das Wirken Sigmar Gabriels. Dieser ist maßgeblich für den Niedergang der SPD mit verantwortlich, „da er bis zum heutigen Tage nicht begriffen hat, dass seine Unterstützung der völkerrechtswidrigen Kriege der USA, seine Unterstützung des Sozialabbaus und seine Unterstützung von Merkels Migrationspolitik die SPD ruiniert hat“. Als Vorsitzender der Atlantikbrücke, die in Deutschland Lobbyismus für die USA betreibt, hetzt Gabriel nun gegen das BSW, um von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken: Er wirft BSW und AfD in einen Topf, ohne sich mit deren unterschiedlicher Programmatik auseinandergesetzt zu haben. Gabriel behauptet, Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht hätten schon zwei Linksparteien ruiniert. Dies widerlegt Albrecht Müller anhand der stetig abnehmenden Wahlerfolge der SPD unter Gabriels Führung. Wir danken für die interessanten Zuschriften, die Ala Goldbrunner für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Strengere Meldepflichten und kein Geld: Das Feindbild Arme rückt wieder in den Fokus der Politik“

In seinem Kommentar muss Marcus Klöckner feststellen, dass die Verantwortlichen in der Politik wieder einmal die Ärmsten der Armen gegeneinander ausspielen und das schamloser Weise vor dem Hintergrund, Milliarden in Militarisierung, Aufrüstung und Kriege zu investieren. Laut einem Entwurfspapier der Regierungskoalition sollen Bürgergeldempfänger mit einer „schärferen Meldepflicht“ in Arbeit gebracht und dann mittels einer „Durchhalteprämie“ bei Stange gehalten werden. Doch damit nicht genug: manchen Politikern und auch dem Kanzler geht diese „Belohnung“ zu weit, sie unterstellen den Bürgergeldempfängern indirekt, arbeitsunwillig und faul zu sein, dass „dürfe nicht noch „extra belohnt werden“. Damit werden die Ärmsten nicht nur noch mehr stigmatisiert, die Gesellschaft zusätzlich in ‚unten‘ und ‚oben‘ gespalten, es ist auch ein Offenbarungseid der Regierenden bezüglich Ihrer empathielosen Vorbehalte gegenüber Arbeitslosen. Vielen Dank für die sehr bewegenden Zuschriften, Ala Goldbrunner hat sie für Sie zusammengestellt.

Leserbriefe zu „Die Deutschen und ihre Staatsräson“

Oskar Lafontaine thematisiert hier einen im Spiegel veröffentlichten Aufsatz des Historikers Heinrich August Winkler. Der habe darin CDU und SPD ermahnt, „sich nicht auf die Forderung des BSW nach Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukrainekrieges und eine Ablehnung der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland einzulassen“. Solange jedoch die „kriegerischste Nation der Weltgeschichte“ an ihrem „Größenwahn der Weltbeherrschung“ festhalte, müsse „das demokratische Europa sich selbst behaupten und als Mittler zwischen den USA, China und Russland zum Weltfrieden beitragen“. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten, in denen auch andere Meinungen enthalten sind. Danke dafür. Es folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Berlin – Hauptstadt des kaputten Mietmarktes und der Obdachlosigkeit“

In diesem Zwischenruf vertritt Frank Blenz die These, dass aus dem Brettspiel Monopoly Ernst geworden sei. Exemplarisch für die Bundesrepublik stehe „unsere Hauptstadt Berlin, wo vielleicht am gierigsten um die Ware Haus und Wohnen rücksichtslos Kasse gemacht“ werde. Der soziale Frieden sei nicht nur gefährdet, sondern aufgekündigt. Die Interessen und Rechte der Mieter, der Berliner Bürger würden „auf der Strecke“ bleiben. Im schlimmsten Fall lande man auf der Straße. Diese Fälle würden zunehmen. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Ausblenden, was nicht passt: Journalistische Bankrotterklärung bei „Maischberger““

Marcus Klöckner kommentiert in diesem Artikel die „Maischberger“-Sendung, in der Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Oskar Lafontaine diskutierten. Die Moderatorin und ihre Redaktion hätten gezeigt, wo die „journalistischen“ Prioritäten liegen, nachdem Oskar Lafontaine darauf aufmerksam gemacht habe, dass der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter öffentlich die Auffassung vertrete, der Krieg solle nach Russland getragen werden. Denn davon habe die Journalistin und Moderatorin in ihrer Sendung nichts hören wollen. Das sei ein Stück „Zombie-Journalismus“. Wir danken für die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Mittäterschaft – Unser eigener Anteil am sukzessiven Verlust unserer Autonomie“

Magda von Garrel diskutiert hier über „Mittäterschaft im Sinne einer von uns in ganz unterschiedlichen Bereichen und teilweise schon sehr früh praktizierten Anpassungsbereitschaft an die von außen kommenden (zumeist profitorientierten) Weichenstellungen“. Insbesondere die Corona-Jahre hätten sich als „Brandbeschleuniger vieler Entwicklungen erwiesen“. Wir seien auch in politischer Hinsicht im Begriff, uns entmündigen zu lassen. Wir sollten uns „der Rolle unserer Mittäterschaft bewusst werden und diese einstellen oder zumindest reduzieren“. Noch besser sei es jedoch, wenn wir „unsere Apathie abschütteln und uns zu einem kritisch hinterfragenden Widerstand durchringen könnten“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Noch ein Jubiläum: Was erinnert zum Tag der Deutschen Einheit an die DDR?“

In diesem Beitrag thematisiert Felix Ducek den Tag der Deutschen Einheit. Besonders hervorgehoben wird die Einweihung des Berliner Fernsehturms am 3. Oktober 1969. Anders als manche Bürger aus den „alten Bundesländern” meinen, seien viele endgültige Details der Konstruktion und der Gestalt des Fernsehturms am Alex durch Kollektive und Kombinate der DDR entstanden. Wir haben hierzu interessante E-Mails bekommen und bedanken uns dafür. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu ‘„Ich spreche von einem mindestens europaweiten Krieg mit Atomwaffen“’

Wenige Tage vor der Friedensdemo am 3. Oktober in Berlin hat Reiner Braun den NachDenkSeiten ein Interview gegeben. Darin warnt er mit drastischen Worten vor der Gefahr eines Krieges mit Russland. Die bundesweite Demonstration sei ein „erster wichtiger Höhepunkt“ beim Versuch, Widerstand zu organisieren. Denn Diplomatie, Waffenstillstand und Verhandlungen seien das Gebot der Stunde. Wir haben hierzu interessante Zuschriften erhalten. Danke dafür. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Baerbock – Das Sicherheitsrisiko“

Tobias Riegel kommentiert in diesem Beitrag die Aussage von Außenministerin Annalena Baerbock, nach der „der Erfolg von Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ein Sicherheitsrisiko für Deutschland darstellen würde, da die Partei ‘autokratischem Denken näher stehen’ würde ‘als unserem deutschen Grundgesetz’“. Es sei jedoch Baerbock, die „für eine beispiellose Sabotage der deutschen Diplomatie und für eine unverantwortliche Haltung (unter anderem) bei den Konflikten in Gaza und in der Ukraine“ stehe. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Es folgt nun eine Auswahl, zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Anpassung wird belohnt: Staatspreise für Tote Hosen und Alena Buyx“

In diesem Beitrag kommentiert Tobias Riegel die Absicht, die ehemalige Vorsitzende des deutschen „Ethikrates“, Alena Buyx, mit dem Verdienstorden der BRD und die Band „Die Toten Hosen“ mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen auszeichnen zu wollen. Die Band habe jedoch keinen Vorbild-Charakter. Vielmehr habe „das Sprachrohr der Band, der Sänger Campino, bei den Themen Corona-Impfung und Ukrainekrieg eine ziemlich peinliche Angepasstheit an den Tag gelegt“. Es könne außerdem auf die zahlreichen Gelegenheiten hingewiesen werden, „bei denen Buyx keineswegs Beiträge ´für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Dialog in der Bundesrepublik´ geleistet hat, sondern eher im Gegenteil“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Grünen-Dämmerung – der Zeitgeist-Partei ist der Zeitgeist abhandengekommen“

Hier thematisiert Jens Berger den Rücktritt des grünen Parteivorstands rund um Ricarda Lang und Omid Nouripour sowie den Umstand, dass offenbar auch der komplette Vorstand der Jugendorganisation Grüne Jugend nicht nur zurücktreten, sondern sogar geschlossen die Partei verlassen möchte. Es ist „nicht mehr hip, die Grünen zu wählen“ und die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen würden das zeigen. Vermissen werde die Grünen niemand. Wir danken für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Christian Reimann hat sie für Sie zusammengestellt.

Leserbriefe zu „EU-Parlament auf Kriegskurs: „Legitime militärische Ziele in Russland angreifen““

Marcus Klöckner kommentiert hier die Entschließung des EU-Parlaments, in der es sich dafür ausgesprochen habe, dass die Ukraine „legitime militärische Ziele in Russland“ angreifen dürfe. Das gehe aus einer Pressemitteilung des Parlaments hervor. Wer in diesem schweren, politisch weitreichenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine so agiere, handele verantwortungslos gegenüber dem Frieden in Europa. Das Friedensprojekt Europäische Union verwandele sich in ein Kriegsprojekt. Wir danken für die interessanten Leserbriefe. Es folgt nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Die reale Welt ist kein Hollywood-Blockbuster“

Jens Berger kommentiert hier die Anschläge per Pager im Libanon. Ein Großteil der getöteten und teils schwerstverletzten Opfer habe offenbar der islamistischen Miliz Hisbollah angehört. Laut New York Times habe der israelische Geheimdienst erst vor wenigen Wochen die Pager-Lieferung abgefangen und Hochleistungssprengstoff in den Geräten verbaut. Erinnert wurde an den Spielberg-Film „München“. Mit einem Heldenmärchen á la Hollywood habe das jedoch nichts zu tun, denn: „Die Anschläge waren ein Akt des Terrorismus – Staatsterrorismus“. Wir danken für die interessanten Leserbriefe. Es folgt nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

Leserbriefe zu „Zur üblen Propaganda von Wikipedia – z. B. belegt mit dem Eintrag zu den NachDenkSeiten“

In diesem Beitrag thematisiert Albrecht Müller die Angaben von Wikipedia. Dessen Unterzeile laute „Die freie Enzyklopädie“. Die NachDenkSeiten und er persönlich würden jedoch manipulierend dargestellt. Es werde u.a. behauptet, wir würden Verschwörungstheorien verbreiten. Die von Wikipedia niedergeschriebenen und veröffentlichten Beschreibungen der NachDenkSeiten hätten mit der Realität nichts zu tun. Treffender wäre daher diese Unterzeile für Wikipedia: „Die konsequent manipulierende Enzyklopädie“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.