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Meinungsmache » Strategien der Meinungsmache

„Macron als höchstes Stadium der Post-Politik“

Veröffentlicht in: Aktuelles, Demokratie, Länderberichte, Strategien der Meinungsmache
Chantal Mouffe

In einem Debattenbeitrag in der Pariser Tageszeitung Le Monde wirft die belgische Politologin Chantal Mouffe[*] dem französischen Präsidenten Macron vor, in perfekter Art und Weise eine Politik zu verkörpern, die Debatten dadurch verhindert, dass sie jede Opposition zu Extremisten abstempelt – um ihr eigenes liberales Gedankengut durchzusetzen. Gerhard Kilper hat den überaus interessanten Beitrag für die NachDenkSeiten ins Deutsche übersetzt.
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Merkels Bierzeltrede – Zeitenwende oder Wahlkampf? Das sagen NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Europapolitik, Leserbriefe, Strategien der Meinungsmache

Unsere Artikel „Merkels Geheimplan – sind wir Zeugen einer historischen Zeitenwende?“ (Jens Berger) und „Merkels „Geheimplan“ ist vermutlich vor allem ein cleverer Wahlkampftrick“ (Albrecht Müller) haben bei unseren Lesern ein großes Echo ausgelöst. Uns erreichten über 100 Leserbriefe zum Thema – stets konstruktiv und in den meisten Fällen interessant und lehrreich. Wir können uns nur wiederholen: Was wären wir ohne Sie, unsere Leser? Heute möchten wir Ihnen eine Auswahl der interessantesten Leserbriefe vorstellen. Jens Berger und Albrecht Müller.
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Vortrag und Diskussion in Hamburg am 22. Juni: „Meinungsmache bestimmt unser Leben. Zum Versagen der Medien. Was tun.“

Veröffentlicht in: Medien und Medienanalyse, Strategien der Meinungsmache, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen
Albrecht Müller

Die Initiative zu dieser Diskussionsveranstaltung geht auf den Gesprächskreis der NachDenkSeiten-LeserInnen für die Region Hamburg zurück. Wir treffen uns um 19:00 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus, HH, Mittelweg 11-12. Ich werde mich in meiner Einführung darauf konzentrieren zu beschreiben und zu belegen, welche gravierenden Folgen die Schwächen und das Versagen der herkömmlichen Medien für die politischen Entscheidungen haben – für Krieg und Frieden, für die Altersvorsorge, für den Zusammenhalt in Europa usw.. Albrecht Müller.
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Wie alles anfing – Zum Verhältnis von 2. Juni 1967 und Deutschem Herbst 1977

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Erosion der Demokratie, Gedenktage/Jahrestage, Innere Sicherheit, Strategien der Meinungsmache, Terrorismus
Götz Eisenberg

Heute vor 50 Jahren starb der Student Benno Ohnesorg durch die Kugel eines Polizisten. Aus Anlass des 40. Jahrestages dieses Mordes entstand der folgende Text. Er stammt also aus dem Jahr 2007. Er erschien damals in einer „Jubiläumsausgabe“ der Gießener Alternativzeitung „Elephantenklo“, die zwanzig Jahre zuvor ihr Erscheinen eingestellt hatte. Der Text scheint mir nach wie vor aktuell und die in ihm getroffenen Aussagen stimmen im Wesentlichen auch zehn Jahre später. Von Götz Eisenberg[*].

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Wenn die Angst vor der AfD größer ist als der eigene Anstand

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Innen- und Gesellschaftspolitik, Militäreinsätze/Kriege, Strategien der Meinungsmache

Wie viele Menschen müssen eigentlich noch sterben, bis die Bundesregierung davon überzeugt ist, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist, in das man Flüchtlinge gemäß des Völkerrechts abschieben darf? Im Schnitt starben in den letzten zwei Jahren jeden Tag 30 Afghanen durch kriegerische Handlungen. Das ist Manchester plus Breitscheidplatz – Tag für Tag. Unsere Medien interessiert das Abschlachten aber schon lange nicht mehr. Nur noch wenn es einen „Deutschland-Bezug“ gibt, kehrt die alltägliche Gewalt in Afghanistan auch in unsere Nachrichten zurück. Dennoch betont die Bundesregierung, dass Afghanistan sicher sei und man weiterhin Menschen in Sammelabschiebungen nach Kabul ausfliegen will. Nein, selbst ein Thomas de Maizière glaubt nicht wirklich, dass Afghanistan sicher sei. Die Abschiebungen sind Wahlkampf. Jeder Flieger nach Kabul ist ein Wahlkampfplakat für die CDU. Alles nur aus Angst vor der AfD. Wir sollten uns für Politiker schämen, die ihren Anstand und ihre Moral aus wahltaktischen Gründen über Bord geworfen haben Von Jens Berger.

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„Die Regierungen versuchen den Ton der Nachrichten vorzugeben“

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Interviews, Militäreinsätze/Kriege, Strategien der Meinungsmache
Patrick Cockburn

Worum geht es bei den Kriegen im Nahen Osten?
Der vielfach ausgezeichnete irische Reporter Patrick Cockburn geht im Interview mit den NachDenkSeiten auf die Verwerfungen in Syrien, dem Irak und Libyen ein und und stellt fest: „Es handelt sich um sehr politische Kriege.“
Cockburn, der für die britische Tageszeitung „Independent“ immer wieder aus dem Nahen Osten berichtet, geht davon aus, dass sowohl Politik als auch Medien ein Bild über die Kriege zeichnen, das nicht immer der Realität entspricht – aus unterschiedlichen Gründen.
Cockburn, der gerade das im Promedia Verlag erschienene Buch Chaos und Glaubenskrieg – Reportagen vom Kampf um den Nahen Osten veröffentlicht hat, befürchtet: Wenn die Parteien in den Kriegsländern nicht abrüsten, bestehe die Gefahr, dass etwas passiert, „was wir in Nordirland ‚die Politik der letzten Gräueltat‘ nannten.“
Das Interview führte Marcus Klöckner.

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Merkels „Geheimplan“ ist vermutlich vor allem ein cleverer Wahlkampftrick

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Europapolitik, Strategien der Meinungsmache

Selbst in einer kleinen Redaktion wie jener der NachDenkSeiten gibt es gelegentlich Meinungsunterschiede. Das ist selbstverständlich. Einige von Jens Bergers im Artikel Merkels Geheimplan – sind wir Zeugen einer historischen Zeitenwende? vom 29. Mai geäußerten Vermutungen teile ich nicht. Es gibt aus meiner Sicht eine wesentliche und einfache Erklärung für Angela Merkels Distanzierung von Trump, die im Münchner Bierzelt sichtbar wurde. Spontan fallen einem drei Gründe dafür ein, dass ihr Vorstoß vor allem dem Wahlkampf dient. Albrecht Müller.

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